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So funktioniert's

Aus Hochdeutsch wird echtes Platt

Keine erfundene KI-Mundart: Wie die Babbelbox übersetzt, wie sie entstanden ist, und wohin die Reise geht.

In drei Schritten
So übersetzt die Babbelbox
1
Du tippst Hochdeutsch
Gib einfach den Satz ein, den du auf Platt hören willst, und wähle deine Region (Eibelshausen, Wetzlar, Siegerland oder Marburger Land).
2
Wörterbuch + KI arbeiten zusammen
Zuerst schaut die Babbelbox in ihr Wörterbuch aus echten Sprecher-Daten. Für alles andere übersetzt eine KI, gesteuert von hunderten hinterlegten Lautgesetzen und Beispielen, abgestimmt auf deine Region.
3
Von Muttersprachlern geprüft
Das Fundament kommt von echten Muttersprachlern wie Peter Pfister und der Dialekt-Aufarbeitung von Bernd Strauch. So klingt's authentisch, nicht wie ausgedachtes Hessisch. Zum Schluss kannst du dir das Platt vorlesen lassen.
Der Trick dahinter
Kein eigenes KI-Modell trainieren (zu teuer, zu wenig Daten über den Lahn-Dill-Dialekt), sondern ein starkes Modell mit authentischen Daten und einem über Monate gewachsenen „Master-Prompt" füttern. Das Herzstück ist nicht die KI allein, sondern die Kombination aus KI, echten Sprechern und Sprachwissenschaft.
Die Entstehungsgeschichte
Wie alles begann
Ein Familienwörterbuch als Funke

Am Anfang stand kein Dialekt, sondern die eigene Familie: Daniels Vater brachte aus der Steiermark lustige Ausdrücke mit, Wörter wie „Hodern" oder „Dechen", dazu schräge Begriffe von Brüdern und Freunden. Daraus baute Daniel einen kleinen KI-Helfer und testete: Kann die KI damit lustige Geschichten schreiben? Sie konnte. Der Funke: „Wenn das mit Familienwörtern geht, warum nicht mit echter Mundart?"

Solo gebaut, mit KI

Vom Custom-GPT zu Claude, weil es feinfühliger mit der Mundart umgeht. Von der fertigen App zur Steuerung über die Programmier-Schnittstelle mit eigenem Master-Prompt. Von einem Baukasten zur eigenen Infrastruktur. Kein Team, kein Studium, ein Seiteneinsteiger, der sich mit KI auskennt und den Output beurteilen kann, plus echte Sprecher, die den Feinschliff liefern.

Aus eigenem Antrieb

Die Idee, einen Mundart-Übersetzer zu bauen, hatte Daniel schon länger im Kopf. Umgesetzt hat er sie dann Schritt für Schritt selbst, mit KI. „Die ersten Übersetzungen waren wirklich Rotz", sagt er offen. Den Sprung zur heutigen Qualität hätte er selbst nie für möglich gehalten.

Wo's herkommt, wo's hingeht
Roadmap
Ende 2024
Die Idee. „Mundart unsterblich machen", indem man einer KI eine gute Datengrundlage gibt.
2025
Erste Version + echte Sprecher. Muttersprachler kommen dazu, der Master-Prompt wächst, die Qualität steigt spürbar.
Januar 2026
Hessenschau. Ein TV-Beitrag über die Babbelbox, lief bis auf die Seiten der tagesschau.
Frühjahr 2026
Festival & Museum. Gezeigt beim Festival „MundART mit Biss" und in der Ausstellung im Regionalmuseum Eschenburg.
2026
Vier Live-Regionen. Eibelshausen, Wetzlar, Siegerland und das Marburger Land, jede mit eigenem Dialekt-Profil.
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