Ein Familienwörterbuch als Funke
Am Anfang stand kein Dialekt, sondern die eigene Familie: Daniels Vater brachte aus der Steiermark lustige Ausdrücke mit, Wörter wie „Hodern" oder „Dechen", dazu schräge Begriffe von Brüdern und Freunden. Daraus baute Daniel einen kleinen KI-Helfer und testete: Kann die KI damit lustige Geschichten schreiben? Sie konnte. Der Funke: „Wenn das mit Familienwörtern geht, warum nicht mit echter Mundart?"
Solo gebaut, mit KI
Vom Custom-GPT zu Claude, weil es feinfühliger mit der Mundart umgeht. Von der fertigen App zur Steuerung über die Programmier-Schnittstelle mit eigenem Master-Prompt. Von einem Baukasten zur eigenen Infrastruktur. Kein Team, kein Studium, ein Seiteneinsteiger, der sich mit KI auskennt und den Output beurteilen kann, plus echte Sprecher, die den Feinschliff liefern.
Aus eigenem Antrieb
Die Idee, einen Mundart-Übersetzer zu bauen, hatte Daniel schon länger im Kopf. Umgesetzt hat er sie dann Schritt für Schritt selbst, mit KI. „Die ersten Übersetzungen waren wirklich Rotz", sagt er offen. Den Sprung zur heutigen Qualität hätte er selbst nie für möglich gehalten.